Ersatzneubau Schulanlage Schauenberg, Zürich-Affoltern

 

8. Preis

Architekt  Cellule // Architecture Design, Zürich

Bauingenieur  Lukas Baumann, Zufikon

Fläche  18'700 m2

Zeitraum  2014

Die topografische Situation der Schule Schauenberg ist bestimmend für das Aussenraumkonzept. In die Hanglage eingebettete und höhengestaffelte Plattformen bieten unterschiedliche Räume mit verschiedenen Funktionen. Sie alle sind von der Lärchenhalde zurückgesetzt und führen das Konzept der grosszügigen Grünräume des Quartiers fort. Während die Sport- und Spielflächen den orthogonalen Raser des Gebäudes aufnehmen, folgen die Sitzstufen dem Geländeverlauf.

Dem Lehrpersonal und den Schülerinnen und Schülern stehen verschiedene Aussenräume zur Verfügung. Zum Quartier hin zugeordnete Hartflächen bestehend aus Pausenplatz, Allwetterplatz und Parkplatz stehen im Kontrast zu den Grünflächen des Rasenspielfeldes, den Wiesenfläche und den Naturlabors. Diese stehen im landschaftlichen Kontext des Grünzuges mit dem Neugutbach.

Aus dem bestehenden Grüngürtel des Neugutbaches herauslösende Baumgruppen mit einheimischen Ahorne, Eichen, Linden, Trauben- und Vogelkirschen unterteilen den grüngeprägten Aussenraum zwischen Rasenspielfeld und Spielplatz mit den Naturlabors. Als Einzelbäume durchziehen sie die Schulanlage und schliessen den Raum gegen die Lerchenhalde ab.  Zum Neugutbach herrschen Wiesenflächen vor, während die begehbaren Flächen zwischen den Sitzstufen als Schotterrasen ausgebildet werden.

Entlang des Grüngürtels eingestreute Hochstaudenflure werten die Wiesenflächen ökologisch auf. Oberflächenwasser wird wenn immer möglich, vor Ort versickert. Ein Retentionsbecken nimmt ein Teil des Dachwassers auf und dient als Naturlabor "Wasser" zusammen mit den Naturlabors "Wald, Hecke", und" Wiese" als Anschauung für ökologische Zusammenhänge und natürliche Abläufe.